Erkenntnisse der Hildegard von Bingen

Das Mittelalter wird gemeinhin als eine Epoche der deutsche Geschichten verstanden, in der technisch und wissenschaftlich nur wenig geschah. Eine exzellente Ausnahme von dieser Regel stellte die Naturforscherin und Autorin Hildegard von Bingen dar. Sie beschäftigte sich zeitlebens mit den gesundheitlichen Auswirkungen verschiedener Heilpflanzen. Ihr Lebenswerk im 12. Jahrhundert wird nicht selten als Grundlage für die Entstehung von Apotheken einige Jahrhunderte später betrachtet. Katholische Gläubige verehren Hildegard von Bingen bis heute als Heilige.

Naturkunde neu gedacht

Als Hildegard von Bingen auf die Welt kam, war Bildung fast ausschließlich den gesellschaftlichen Eliten vorbehalten, vor allem dem Adel und dem Klerus. Sie selbst kam als Nonne selbst in den Genuss des damaligen Wissens und nutzte es als Grundlage für weitere Forschungen. Ihre Bücher über Heilkräuter und Krankheiten wurden als so wertvoll erachtet, dass sie im Laufe der Jahrhunderte von Generation zu Generation weitergegeben wurden.

Schätze für die Nachwelt

Viele der Veröffentlichungen von Hildegard von Bingen sind auch in der Neuzeit noch von größter Bedeutung. Das Erstaunliche daran: Moderne Wissenschaftler verweisen darauf, dass ihre Erkenntnisse tatsächlich in weiten Teilen der Realität entsprechen. Trotz bescheidener Möglichkeiten forschte von Bingen auf hohem Niveau.

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