Ein toxisches Buch

Mit Mein Kampf verfasste der Diktator des Deutschen Reiches, Adolf Hitler, ein Werk, das für seinen späteren Aufstieg von großer Bedeutung sein sollte. Darin charakterisiert er seine politischen Feinde und legt den Grundstein für die spätere Diskriminierung der jüdischen Bevölkerung. Mein Kampf wird gemeinhin als äußerst toxisches Werk gesehen, das meist nicht ohne Erläuterung Dritter neu in den Druck gegeben wird.

Ein Buch als Anleitung für einen kommenden Völkermord

Experten sind sich weitestgehend einig, dass Mein Kampf so etwas wie der Vorlauf zum später erfolgten Massenmord an den Juden ist. Hitler schafft darin klare Feinbilder und zeichnet seinen Lebensweg von der Wiener Zeit bis an den Frontverlauf im Ersten Weltkrieg nach. Verfasst wurde das Werk während Hitlers Aufenthalt im Gefängnis, in welches er aufgrund von Putschplanungen gesteckt wurde.

Die heutige Verbreitung von Mein Kampf

Wenngleich nicht verboten, ist Mein Kampf völlig verpönt. Es wird nur noch aus Recherchezwecken besessen, aber es beschreibt den Aufstieg Hitlers doch recht interessant. Lange Zeit wurden die Urheberrechte des Werkes vom Freistaat Bayern gehalten, der jeglichen Vertrieb von Mein Kampf untersagte. Erst als diese ausliefen, begannen Druck und Verkauf des Buches über andere Anbieter.

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